Der Autor

Dr.-Ing. Jürgen Langhans: 1954 in Dresden geboren, Studium an der TU Dresden und Promotion 1988 auf einem Spezialgebiet der Meßtechnik, derzeit Projektleiter in einem Industrieunternehmen der Fernwirk- und Leittechnik in der Nähe von Karlsruhe.

Jürgen Langhans

Freizeit: Verfasser von Prosa und Lyrik, Produzent eigener Lieder; Weitere Interessen: Klettern, Gleitschirmfliegen, Liegeradfahren, Skilanglauf, Lesen, populäre Physik.

Seit je her faszinieren mich Bücher. Ich habe Freude am Lesen und am stilvollen Schreiben. Als engagiertem Ingenieur ist mir die sog. Rechtschreibreform eher zufällig über den Weg gelaufen. Ich nahm zunächst an, hier sei etwas Sinnvolles im Gange, und es seien Experten vom Fach am Werk. Wenig später, so etwa 1997 (Foto links), bekam ich ein Schriftstück in die Hand, in welchem die regionalen Genossenschaftsbanken zur Verwendung neuer Regeln veranlaßt wurden. Ich wurde neugierig auf die Neuigkeiten in der Schreibung, zumal bereits Terminvorstellungen für die "verbindliche Einführung" dieser Regeln im Raume standen, und ich studierte das kleine Werk ausgiebig.

Meine Neugierde wich schnell dem Staunen und Wundern. Allein der Ansatz der Reform, den Schülern unsere heutige Schreibung zwecks Erzielung besserer Deutschnoten nicht länger zumuten zu wollen, schien mir nach wenigen Sekunden des Nachdenkens höchst zweifelhaft. Das Ergebnis meines Staunens und Wunderns ist in "Wir schreiben für die, die lesen" deutlich und im Klartext formuliert.